Besondere Ringvorlesung im SS 24 zu Fake News und Co.!

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Im Sommersemester 2024 bieten wir eine spezielle Ringvorlesung rund um Fake News, Mythen, Pseudowissenschaftlichkeit und Co. im naturwissenschaftlichen Unterricht an.
Erfahren Sie, was Fake News charakterisiert und wie sie zustande kommen. Lernen Sie unterrichtliche Strategien kennen, um Ihre Schülerinnen und Schüler kompetent im Umgang mit Fake News zu machen und im (natur)wissenschaftlichen Denken zu fördern.
Für diese wöchentlich stattfindende Vorlesung konnten wir zahlreiche Expertinnen und Experten aus verschiedenen Universitäten und MINT-Fächern gewinnen.
Die Vorlesung steht allen Studierenden, Dozierenden und amtierenden Lehrkräften offen und ist über FIBS als Fortbildung buchbar.
Selbstverständlich können Sie als Studierende auch ECTS-Punkte im freien Bereich erwerben.
Wann? Dienstags, 17:30-19:00 Uhr
Wo? Campus Regensburger Straße 160, Raum 2.031
Kontakt: Dr. Katja Feigenspan (katja.feigenspan@fau.de) und Dr. Mona Schönfelder Beer (mona.schoenfelder-beer@fau.de)

Die Termine der jeweils folgenden beiden Wochen mit FIBS-Nr. und Abstracts finden Sie hier:

18.06.2024 //„Fake News und wissenschaftliche Authentizität“

Clemens Steinek (@Sciencerely // LMU München, Human Biology & Bioimaging)

FIBS-Nr. E1145-0/24/358884-1

Abstract: In der heutigen Ära der Informationstechnologie und sozialen Medien spielt die wissenschaftliche Authentizität eine entscheidende Rolle. Das Internet bietet einen unerschöpflichen Zugang zu Wissen, aber gleichzeitig ist es ein Nährboden für die Verbreitung von Fake News. Insbesondere im Bereich der Wissenschaft sind Fehlinformationen und Halbwahrheiten eine ernsthafte Bedrohung. In diesem Kontext ist es von entscheidender Bedeutung, Wissenschaft effektiv und wahrheitsgetreu zu kommunizieren und die Verbreitung von falschen Informationen einzudämmen. Der Vortrag „Fake News und wissenschaftliche Authentizität“ wird sich auf die Herausforderungen konzentrieren, die das Internet und soziale Medien für die wissenschaftliche Integrität darstellen, und wie wir effektiv Wissenschaft kommunizieren und eine authentische Informationslandschaft fördern können.

25.06.2024 //„Verantwortungsvolles Handeln in einer Welt der Postwahrheit – die Rolle der (sozialen) Medien in der Nachhaltigkeitsdebatte kritisch hinterfragen“

PD Dr. Nadja Belova (Universität Bremen, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften)

FIBS-Nr. E1145-0/24/358886-1

Abstract: Die Art und Weise, wie wir denken und handeln, wird nachweislich auch durch mediale Botschaften beeinflusst. So können nicht nur Artikel in traditionellen Printmedien, sondern auch Instagram-Posts oder Reels bei TikTok uns zu verantwortungsvollem Handeln motivieren, aber auch ebendieses konterkarieren, indem wir uns beispielweise von einfachen, emotional gefärbten Botschaften leiten lassen. Gerade nachhaltigkeitsbezogene Themen werden in sozialen Medien intensiv diskutiert, beispielsweise Klimawandel, Pestizideinsatz, nachhaltiger Konsum oder Müllvermeidung. Unter dem Hashtag #sustainability findet man allein bei Instagram über 30 Millionen Beiträge. Die Befähigung der Schüler*innen zum reflektierten Umgang mit solchen Informationen sollte Ziel aller Schulfächer sein, allein schon, weil die Lernenden von heute die „Agents of Change“ bezüglich des Erreichens der SDGs von morgen sind. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Kommunikationsmechanismen in sozialen Medien im Sinne einer kritischen naturwissenschaftlichen Medienbildung („critical scientific media literacy“). Darauf aufbauend werden konkrete Ideen zur Umsetzung des Lernens über (soziale) Medien und Nachhaltigkeit speziell für den naturwissenschaftlichen Unterricht skizziert.

Das vollständige Programm finden Sie hier.